Rappenlochschlucht (c) Studio Fasching - Dornbirn Tourismus & Stadtmarketing GmbH_

Rappenloch: Wanderweg während der Woche gesperrt

Die Arbeiten zur Räumung im Bachbett unterhalb der Rappenlochbrücke wurden wieder aufgenommen. Deshalb muss auch die Steganlage in diesem Bereich zwischen Montag und Freitag gesperrt werden.

„Die Sperre ist aus Sicherheitsgründen erforderlich“, berichtet Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann und ergänzt: „Zumindest an den Wochenenden kann der beliebte Wanderweg offenbleiben. Wir hoffen, diese nächste und wichtige Etappe in der Schlucht bis Mitte Dezember abschließen zu können.“

Mit der Räumung des Bachbetts kann der Durchfluss der Ebniter Ach wieder sichergestellt werden. „Die Sperre während der Bauarbeiten dient zum Schutz der Arbeiter im Bachbett. Da immer wieder Sprengungen notwendig sein werden, müssen aber auch die Wanderer in entsprechendem Sicherheitsabstand um die Baustelle geführt werden“, ergänzt Tiefbaustadtrat, Vizebürgermeister Markus Fässler. Die Umleitung ist vor Ort gut sichtbar beschildert.

Soweit sämtliche Arbeiten in den kommenden Monaten planmäßig abgewickelt werden können, sollten die Baustelle im Rappenloch und der Neubau der Rappenlochbrücke noch vor dem Sommer abgeschlossen sein. Die Sanierungen in der Schlucht und der Neubau der Brücke waren aufgrund von zwei großen Felsstürzen notwendig. Besonders wichtig war die Wiederherstellung eines Durchflusses für die Ebniter Ach, da sich der Bach hinter dem Schuttkegel regelmäßig aufstaute und gerade bei Hochwasser ein Wasserschwall zu befürchten war. Diese Gefahr wurde bereits im Frühjahr gebannt. Die derzeit laufende Räumung soll sicherstellen, dass auch der Staufensse wieder nachhaltig bewirtschaftet werden kann.

Das Rappenloch ist nicht nur ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bevölkerung und Ausflugsziel für die Besucher der Stadt, die Brücke oberhalb der Schlucht ist auch ein Kernstück der Ebniterstraße, die Dornbirn mit ihrem Walserdorf verbindet. Mehrere Felsstürze haben die Schlucht und die Brücke in den vergangenen Jahren arg in Mitleidenschaft gezogen. Die nach dem ersten Felssturz errichtete Pionierbrücke musste vor zwei Jahren abgetragen und eine Notverbindung zwischen Dornbirn und Ebnit neben dem Staufensee hergestellt werden. Auch die Bewirtschaftung des Staufensees war nicht mehr möglich. Die Sanierungen in diesem Bereich erfolgen im Rahmen eines Gesamtprojekts: Sicherung der Felswände, Räumung der Schlucht, Neubau der Rappenlochbrücke und Instandsetzung des Staufensees.